Schulopern
So etwas Wunderbares muss man kennen und lieben. Neben der historischen Dimension (55 Aufführungen in Theresienstadt) steht die musikalische Qualität im Vordergrund. Aber auch der Text gehört zum Besten, was diese Sparte der klassischen Musik zu bieten hat.
Diese Schuloper hat mich nach einer schöpferischen Pause von ca. 20 Jahren wieder zur Komposition gebracht. Wunderschön, kann man mit 14-18 Jährigen aufführen.
Habe ich schon mit der gesamten Schule Rüeggisberg aufgeführt, ein unvergessliches Erlebnis! Zwei Lieder aus diesem Weihnachtsspiel haben Einzug ins evangelisch-reformierte Kirchengesangbuch der Schweiz gehalten.
Das ist meine Sinfonie für die einsame Insel, wenn es keinen elektrischen Strom gibt, nehme ich nur die Partitur mit. Interessant ist hier auch, dass mein Interesse von Jahr zu Jahr von einem zum anderen Satz wechselt. Momentan favorisiere ich den 3. Satz, der momentan meiner Lebenseinstellung recht gut entspricht.
Die Streichersinfonien Mendelssohns sind generell einfach schön. Die Nummer 11 in f-moll hat zudem ein Scherzo-commodo (Schweizer Lied), indem Mendelssohn eine der schönsten traditionellen Melodien (s' isch äben e wärti tächter gsy) der Schweiz verarbeitet. Ein richtiges Heimwehthema. Das Heimweh ist ja bekanntlich die "maladie suisse", was niemanden verwundert, der ein paar Jahre hier gelebt hat...
Der Kontrabass hat hier zwar viel zu tun, aber es ist ein sehr vergnügliches Spiel.
Ein Muss für den Kontrabassisten.
Einer der grössten Kontrabassisten (und ein guter Dirigent) schreibt für sein Instrument.
Hörenswert
Der Dialog zwischen einem wohlklingenden Alphorn, einem zwitschernden Piccolo und einem behäbigen Orchester verleitet zum Pfeiffen.